Schwarz-Weiß Oberhausen 51/96 e.V.
Der Geist des Menschen ist nicht eine Scheune, die man füllt, sondern eine Flamme, die man nährt. (C.Freinet)
   
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Freitag, 17. April 2026

Spielzeiten  

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Spielabend:
jeden Freitag
19:00 - ???
jeder findet einen Partner
in seiner Spielstärke
_______
 

Trainingszeiten:
in den Ferien nach Absprache !

jeden Freitag:
17:00 -19:00 für jedermann
Spielstärke: Anfänger / Fortgeschrittener

 

Termine  

Fr Apr. 17 @19:00
2. Runde Blitzschach-VM 2026
So Apr. 19 @14:00
SW Oberhausen III - SK Hervest-Dorsten III
So Apr. 26 @14:00
SW Oberhausen I - SG Mengede I
Fr Mai 22 @19:00
2. Runde Schnellschach-VM 2026
Fr Juni 26 @19:00
3. Runde Blitzschach-VM 2026

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7. Runde Verbandsklasse Gr. III 2025/26

Sieg gegen Tabellenführer

Im Stadtderby gegen die Schwarze Dame aus Osterfeld konnte SWO I mit 4½:3½ gewinnen und den vierten Saisonsieg feiern.

Bereits nach weniger als 45 Minuten konnten die Schwaz-Weißen das erste Ausrufezeichen setzen. Alessio Ciomperlik (4) konnte gegen den amtierenden und auch Rekord Blitz-Stadtmeister Bernd Laudage remisieren. Spitzenbrett Pascal Pütter nahm wenig später ein Remisangebot von Oliver Heisterkamp an. Durch Heisterkamps letzten Zug entstand eine unklare Stellung, in der beide Seiten keine Risiken eingehen wollten. Und nach etwas mehr als einer Stunde gab es die dritte Punkteteilung nach kuriosem Anfang. Markus Hufnagel (8) bekam von seinem Gegner Arnold Bensch bereits nach Benschs erstem Zug ein Remisangebot. Dieses lehnte Hufnagel noch ab, doch 10 Züge später einigte man sich dann auf das Unentschieden.WhatsApp_Image_2026-03-08_at_15.55.12.jpeg

Beim aktuellen Zwischenstand von 1½:1½ sollte es nun 1½ Stunden bis zur nächsten Ergebnismeldung dauern. Doch dann schlugen die Schwarz-Weißen direkt im Doppelpack zu. Zuerst gewann Jörg Kuckelkorn (5) gegen Bruno Fiori. In der Najdorf-Variante der Sizilianischen Verteidigung konnte Kuckelkorn bereits früh den Weißen Anzugsvorteil egalisieren, weiter Druck aufbauen und infolge dessen mittels Fesselung wenig später Figur und Partie gewinnen. Larissa Barutta (Photo links) konnte 5 Minuten später den anderen Sieg vermelden. Gegen Reinhard Gebauer (Photo rechts), jahrelanges Vereinsmitglied bei Schwarz-Weiß Oberhausen und seit einigen Jahren nur noch passivisch Mitglied, konnte sie an Brett 6 in der Eröffnung eine unorthodoxe Zugfolge Gebauers mit einem Qualitätsgewinn bestrafen. Diesen spielte sie bis ins Endspiel vorbildlich zum Sieg hinaus.

Beim aktuellen Zwischenstand vom 3½:1½ reichte den Schwarz-Weißen also ein Sieg zum Mannschaftserfolg. Und lange Zeit sah es so aus, als ob Mannschaftsführer Jens-Stefan Kyas (2) diesen Sieg gegen das ehemalige Vereinsmitglied Malte Hessel holen würde. In der Eröffnung gewann Kyas einen Bauern und wickelte in ein Turmendspiel mit ungleichfarbigen Läufern ab. Doch nach einer Unachtsamkeit konnte Hessel Türme tauschen und Kyas musste nach 3½ Stunden Spielzeit einsehen, dass ungleichfarbige Läufer zu 99% Remis sind. Und 20 Minuten später kamen die Osterfelder nochmal zurück. Pierre Jehl spielte gegen Anatoly Ivchenko an Brett 3 eine solide Partie und erarbeitete sich nach und nach eine bessere Stellung. Doch einmal Fehlgegriffen wurden Ivchenkos verbundene Freibauern zu stark und verhalfen ihm zum Sieg.

Somit spielte beim Stand von 4:3 noch Sven Heintze am siebenten Brett gegen Jugendstadtmeister Rouven Brans. In einer Stellung, in der für beide Seiten einiges möglich war, konnte Heintze seine Stellung aber einfach nur sicher verwalten, da bei einem Remis der Kampf für SWO I gewonnen wäre. Brans musste also gewinnen. Aber Heintze erreichte später eine leicht bessere Stellung und konnte nach 4 Stunden aus der Position der Stärke heraus die Partie remisieren und den Schwarz-Weißen den Derbysieg bescheren.

In der 8. Runde in drei Wochen reist die 1. Mannschaft dann in den Essener Süden zur 3. Mannschaft der SF Essen-Werden. Auch hier erwarten die Oberhausener einen spanenden und knappen Spielverlauf. Mit einem Sieg könnte man sich zudem noch theoretische Aufstiegschancen bewahren.

Br.Rangnr.SW Oberhausen I-Rangnr.SD Osterfeld I4½:3½
1 1 Pütter, Pascal - 1 Heisterkamp, Oliver ½:½
2 2 Kyas, Jens-Stefan - 2 Hessel, Malte ½:½
3 3 Jehl, Pierre - 3 Ivchenko, Anatoly 0:1
4 5 Ciomperlik, Alessio Diego - 4 Laudage, Bernd ½:½
5 6 Kuckelkorn, Jörg - 5 Fiori, Bruno 1:0
6 7 Barutta, Larissa - 6 Gebauer, Reinhard 1:0
7 8 Heintze, Sven - 7 Brans, Rouven ½:½
8 1002 Hufnagel, Markus - 8 Bensch, Arnold Heinrich ½:½

 

7. Runde Kreisliga 2025/26

SWO IV ist Kreisliga-Vizemeister

In der siebten und letzten Runde der Kreisliga 2025/26 empfing die vierte Mannschaft von SW Oberhausen (SWO IV) die Gäste vom SC Buer-Hassel III. Mit einem spannenden 3:2 Sieg sicherte sich die Mannschaft den zweiten Platz in der Endtabelle – ein Ergebnis, das zu Beginn der Saison kaum zu erwarten war.

Für die Oberhausener begann es gut: Da die Gäste nur zu viert erschienen waren, gewann Timon von Roëll bereits nach einer halben Stunde kampflos. Eine weitere halbe Stunde später konnte Dorde Kotur an Brett 5 seinen ersten Sieg in der Kreisliga einfahren und die Führung zum 2:0 ausbauen.

Doch die Gäste glichen aus. Gleichzeitig mit der 2:0 Führung musste Mannschaftsführer Philipp Horwat am Spitzenbrett seinem Gegner nämlich zum Sieg gratulieren. Eine Stunde später verlor auch Elisabeth Murgott (4). Sie hatte zunächst einige Bauern und später auch eine Figur verloren, was ihr Gegner in einen Sieg ummünzte.

Somit fiel die Entscheidung in der Partie von Marek Jordan an Brett 3. Jordan konnte zwar früh in der Eröffnung einen Bauern gewinnen, stand dafür allerdings etwas eingeengt. Nachdem er sich im Mittelspiel befreien konnte, setzte er seinen Gegner unter Druck, und gewann zuerst weiteres Material und schließlich die Partie.

Damit erzielte SWO IV einen am Anfang der Saison nicht für möglich gehaltenen zweiten Platz in der Endtabelle. Diese Leistung zeigt, dass das Konzept einer Jugend- und Erwachsenenmannschaft aufgeht und der Verein mit seinem Trainings- und Nachwuchskonzept auf dem richtigen Weg ist.

Br.Rangnr.SW Oberhausen IV-Rangnr.SC Buer-Hassel III3:2
1 27 Horwat, Phillip - 17 Abdulhamid, David 0:1
2 29 von Roëll, Timon - 18 Schaüfele, Jörg +:-
3 33 Jordan, Marek - 20 Komsucuk, Salih 1:0
4 34 Murgott, Elisabeth - 25 Pokropp, Hans-Georg 0:1
5 39 Kotur, Dorde - 28 Wübbena, Mars 1:0
7. Runde Verbandsbezirksliga Gr. IV 2025/26

SWOB II gewinnt gegen SF Kirchhellen II

Nach der Niederlage in der letzten Runde wollte die zweite Mannschaft diese Runde die verlorenen Punkte wieder gutmachen. Mit einem Endstand von 5:3 ist ihr das auch gelungen.

IMG 20260301 141439 844Der erste Punkt für die Oberhausener fiel bereits nach anderthalb Stunden. Spitzenbrett Holger Hortolani demonstrierte eindrucksvoll seine überlegene Spielstärke und sicherte den ersten Sieg für das Team. Nur zehn Minuten später nahm Dr. Jürgen „Doc“ Böcker an Brett 5 das Remisangebot seines Gegners an, um die Führung weiter zu festigen.

Erst rund eine Stunde später meldete Marcus Schulz (Foto) das nächste Ergebnis. Obwohl er für den gegnerischen Turm nur eine Leichtfigur und einen Bauern hatte, konnte er das Materialdefizit durch aktives Spiel ausgleichen und so am Ende ein Remis erreichen. Ebenfalls unentschieden spielte Robin Nierhaus an Brett 7. Zwar hatte er im Endspiel einen Bauern weniger als sein nominell stärkerer Gegner, konnte jedoch in eine bekannte remisliche Stellung abwickeln. Auch Walter Klamet an Brett 6 beendete seine Partie zu diesem Zeitpunkt. Er spielte schon eine Weile mit einer Figur mehr auf dem Brett und konnte alle Versuche des Gegners, aus dieser brenzligen Lage herauszukommen, problemlos abwenden.

Mit einem Zwischenstand von 3,5:1,5 schien der Mannschaftssieg zum Greifen nah, insbesondere beim Blick auf das zweite Brett, an dem  Thorsten Meinicke ein gewonnenes Bauernendspiel vor sich stehen hatte. Leider verpasste er die Möglichkeit, den Gewinn zu realisieren, und nahm stattdessen das Remisangebot seines Gegners an. Damit war zumindest das Mannschaftsunentschieden für die Oberhausener gesichert.

Die letzten beiden Bretter wurden exakt zeitgleich fertig. Obwohl man bei Delovan "Delo" Mustafa zwischenzeitlich besorgt auf das Brett blickte, da sein Gegner zwei verbundene Freibauern hatte, blieb Delo gelassen. Er konnte nach langem Hin und Her beide Bauern gewinnen, und am Ende sogar das Endspiel für sich entscheiden. Damit war der Kampf offiziell gewonnen.

Den einzigen Verlust musste Martin Herzog an Brett 8 hinnehmen. Zwar hatte er zwischenzeitlich zwei Bauern mehr, unterschätzte jedoch den gegnerischen Angriff, der sich letztlich als fatal herausstellte.

Mit nur noch zwei Runden in dieser Saison ist der Klassenerhalt bereits jetzt sicher und man freut sich auf den nächsten Kampf Ende März gegen die SF Fliegenpils.

 

Br.Rangnr.SW Oberhausen II-Rangnr.SF Kirchhellen II5:3
1 9 Hortolani, Sven-Holger - 9 Andersen, Knut 1:0
2 10 Meinike, Thorsten - 10 Küper, Peter ½:½
3 12 Mustafa, Delovan - 12 Burkart, Stefan 1:0
4 14 Schulz, Marcus - 13 Gajda, Andreas ½:½
5 15 Böcker, Jürgen, Dr. - 15 Kasten, Jorst ½:½
6 16 Klamet, Walter - 16 Miller, Jaroslaw 1:0
7 2004 Nierhaus, Robin - 2001 Lange-Hegermann, Bernd ½:½
8 20 Herzog, Martin - 17 Martin, Anton 0:1
4. Runde Bezirksklasse 2025/26

Niederlage am Nachholtermin

In der Nachholrunde der Bezirksklasse am 22.Februar musste sich SWO III im Lokalderby gegen Sterkrade-Nord II knapp mit 4½:3½ geschlagen geben. 

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In Bestbesetzung angetreten erhofften sich die Schwarz-Weißen nach zwei Niederlagen in den letzten Kämpfen einen Sieg um sich Abstand zu den letzten Plätze verschaffen zu können. Nach einer Stunde konnte Armin Mühlberger (7) gegen Ursula Kosslowski ein Unentschieden vermelden wenige Minuten später tat ihm Anastasios Killus (Photo) dies gegen Günther Wachsmuth an Brett 5 gleich. Doch Olaf Sichelschmidt (8) musste gegen Frauke Kanthack aufgrund von ausgenutzten strukturellen Schwächen wenig später die weiße Fahne hissen, ebenso Günther Grunwald an Brett 3 gegen das Jugendtalent Gabriel Emekli, nachdem Grunwalds Stellung nicht mehr spielbar war. Doch kurz nach zwei Stunden konnte Peter-Michael Holdsch (2) gegen Sascha Nevian den vollen Punkt erzielen. Nachdem er in der Eröffnung sehr passiv stand und positionelle Schwächen in der Stellung hatte, konnte sich Holdsch nach einem Figurenopfer befreien und blies zum Angriff gegen Nevians König. Dagegen fand Nevian kein Rezept und Holdsch konnte ein sehenswertes Matt samt vollen Punkt erzielen. Zwischenstand 3:2 für Sterkrade. 

Doch eine Stunde später verflog bereits die Wirkung des Anschlusstreffers. Martin Herzog hatte gegen Dirk Ratzkowski an Brett 4 einen Bauern weniger, konnte allerdings in ein Turmendspiel überleiten, in welchem Ratzkowskis Mehrbauer gleichzeitig ein Doppelbauer war. Doch Herzog tauschte wenig später die Türme ab und Ratzkowski gewann das Bauernendspiel mit Mehrbauern letzendlich und machte den Kampf für die Sterkrader dadurch unverlierbar. Und nur zehn Minuten später kam dann der Sterkrader Mannschaftssieg. Nevio Ciomperlik (6) erhielt in beidseitiger Zeitnot von Ulrich Broens ein Remisangebot. Bei seiner sehr offenen Stellung wollte Ciomperlik die Risiken nicht abwägen und willigte in die Punkteteilung ein, welche allerdings den Sterkader Mannschaftssieg bedeutete.

Am Spitzenbrett konnte sich Christian Franzel gegen Namensvetter Christian Kaufung allerdings noch für seine gut gespielte Partie belohnen und gewann nach knapp 4 Stunden die Partie zum 4½:3½ Endstand.

In der nächsten Runde am 15.03. geht es für SWO III nun nach Gelsenkirchen zur 5.Mannschaft vom SV Horst-Emscher. Dort will man, mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz stehend, mit einem Sieg sich wieder dem Tabellenmittelfeld zuwenden können.

Br.Rangnr.Spvgg. Sterkrade-Nord II-Rangnr.SW Oberhausen III4½:3½
1 9 Kaufung, Christian - 17 Franzel, Christian 0:1
2 10 Nevian, Sascha - 18 Holdsch, Peter-Michael 0:1
3 11 Emekli, Gabriel - 19 Grunwald, Günther 1:0
4 12 Ratzkowski, Dirk - 20 Herzog, Martin 1:0
5 13 Wachsmuth, Günther - 21 Killus, Anastasios ½:½
6 15 Broens, Ulrich - 22 Ciomperlik, Nevio ½:½
7 16 Kosslowski, Ursula - 23 Mühlberger, Armin ½:½
8 2002 Kanthack, Frauke - 24 Sichelschmidt, Olaf 1:0
6. Runde Verbandsklasse Gr. III 2025/26

Niederlage in Unna

Den zweiten Auswärtskampf hintereinander bestritten die Oberhausener in der 6. Runde der Verbandsklasse in Unna gegen die 1. Mannschaft des dort ansässigen Schachvereins. Nach über 6 Stunden Spielzeit stand die 5½:2½ Niederlage von SWO I fest.

Bereits mit der ersten Partie übernahmen die Gastgeber aus Unna die Führung, welche sie nicht mehr hergeben sollten. Mannschaftsführer Jens-Stefan Kyas (2) musste nach 90 Minuten bereits seinem Gegner gratulieren; das Übersehen einer Fesselung kostete Figur und Partie. Und innerhalb der nächsten Viertelstunde sicherten die Unnaer ihre Führung ab und bauten sie weiter aus. Zuerst musste Sven Heintze (4) nach Dauerschach seines Gegners in ein Remis einwilligen, bevor Ersatzmann "Delo" Mustafa an Brett 7 aufgrund eines nicht abwendbaren Mattmotivs aufgab. Der zweite Ersatzmann Armin Mühlberger (Photo rechts), welcher erst um 11 Uhr nach einer krankheitsbedingten Absage einsprang, sicherte sich an Brett 8 mit einem Remis gegen einen 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner einen Achtungserfolg. Allerdings bedeutete dies einen Zwischenstand nach fast zwei Stunden von 3:1 gegen die Oberhausener.WhatsApp_Image_2026-03-06_at_12.08.58.jpeg

Und innerhalb der nächsten Stunde gelang es dem Gastgeber schließlich über die magische Grenze von 4½ Brettpunkten zu kommen und den Mannschaftssieg sicher zu haben. Zuerst remisierte Jörg Kuckelkorn (3) gegen einen 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner in ausgeglichener Stellung, doch nur 15 Minuten später musste Markus Hufnagel (6) sich dem Unnaer Jugendtalent geschlagen geben, wodurch der Kampf verloren war.

In den letzten beiden Partien standen die Oberhausener aber besser. Severin Matthes (5) hatte einen Bauern mehr und Spitzenbrett Pascal Pütter (Photo links) sogar eine Figur gegen Bauern mehr. Doch Matthes gab zu Gunsten eines Angriffes den Bauern wieder ab; nachdem der nicht durchschlug einigte er sich mit seinem Gegner nach fast vier Stunden Spielzeit auf die Punkteteilung. Doch der Kampf sollte noch über zwei Stunden dauern.

Pütter konnte seinem Gegner gefährlich werdende Freibauern abnehmen und hatte sich nach über 5 Stunden Spielzeit schließlich zwei Figuren (Springer und Läufer) mit Bauern gegen Läufer erarbeitet. Beim Versuch den Bauern durchzubringen opferte der Gegner seinen Läufer. Nun musste Pütter nach fast sechs Stunden Spielzeit und mit wenig Zeit beweisen, dass er mit Springer und Läufer Mattsetzten kann, wollte er sich für die bisherige Leistung in der Partie belohnen. Doch nachdem seine Zeit aufgebraucht war und er nur noch von den 30 Sekunden Inkrement pro Zug zehren konnte zeigte Pütter Nerven und zwang den König in die zum Mattsetzen falsche Ecke. Nach einigen Versuchen dort Mattzusetzen realisierte er seinen Fehler, doch hatte er aufgrund der 50 Züge Regel nicht mehr genügend Züge um den Fehler zu korrigieren. Zähneknirschend stimmte er nach 6 Stunden und 10 Minuten und über 140 gespielten Zügen dem Remis zu und besiegelte somit den 5½:2½ Endstand zugunsten von Unna.

Nach diesem Kampf geht es in der 7. Runde, am 8. März zum Stadtderby, bei welchem die Schwarz-Weißen die erste Mannschaft des SV Schwarze Dame Osterfeld im Gleis 51 empfangen. Diese sind aktuell Tabellenführer, doch in einem Derby - weiß Mannschaftsführer Kyas - ist alles möglich.

Br.Rangnr.SV Unna I-Rangnr.SW Oberhausen I5½:2½
1 1 Krämer, Sascha - 1 Pütter, Pascal ½:½
2 2 Kleinegger, Frank - 2 Kyas, Jens-Stefan 1:0
3 3 Rumpf, Thomas - 6 Kuckelkorn, Jörg ½:½
4 4 Barskij, Aleksander - 8 Heintze, Sven ½:½
5 5 Flotow, Jürgen - 1001 Matthes, Severin Johannes ½:½
6 7 Le, Elias - 1002 Hufnagel, Markus 1:0
7 8 Irländer, Walter - 12 Mustafa, Delovan 1:0
8 1003 Franck, Axel - 23 Mühlberger, Armin ½:½

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