Schwarz-Weiß Oberhausen 51/96 e.V.
Der Geist des Menschen ist nicht eine Scheune, die man füllt, sondern eine Flamme, die man nährt. (C.Freinet)
   
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Freitag, 17. April 2026

Spielzeiten  

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Spielabend:
jeden Freitag
19:00 - ???
jeder findet einen Partner
in seiner Spielstärke
_______
 

Trainingszeiten:
in den Ferien nach Absprache !

jeden Freitag:
17:00 -19:00 für jedermann
Spielstärke: Anfänger / Fortgeschrittener

 

Termine  

Fr Apr. 17 @19:00
2. Runde Blitzschach-VM 2026
So Apr. 19 @14:00
SW Oberhausen III - SK Hervest-Dorsten III
So Apr. 26 @14:00
SW Oberhausen I - SG Mengede I
Fr Mai 22 @19:00
2. Runde Schnellschach-VM 2026
Fr Juni 26 @19:00
3. Runde Blitzschach-VM 2026

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2. Runde Verbandsklasse Gr. III 2024/25

Absteiger stolpert beim Aufsteiger

Nachdem die Spitzenmannschaft von Schwarz-Weiß Oberhausen in der letzten Saison aus der Verbandsliga abstieg wollte man in der neuen Saison schnell punkten um nicht gar durchgereicht zu werden, wie es so manchem Absteiger bereits passiert ist. Der erste Mannschaftskampf der neuen Saison ging gegen den Aufsteiger Marten-Bövinghausen I aus Dortmund (die 1.Runde gegen SC Buer-Hassel I wurde auf den 24.11. verlegt). Doch trotz nominellem Vorteil an sechs von acht Brettern stolperte man direkt und verlor knapp mit 4½-3½.WhatsApp_Image_2024-10-13_at_18.06.34.jpeg

Dabei sah vieles anfangs noch vielversprechend für die Oberhausener aus. Alessio Ciomperlik, frisch aus der 2.Mannschaft gekommen, konnte früh einen Bauern gewinnen, übersah später allerdings einen möglichen Übergang in ein gewonnenes Endspiel; so war die Endstellung Remis.

Unser zuverlässiger Topscorer Holger Hortolani (3) konnte nach zwei Stunden die Mannschaft in Führung bringen. Durch eine Taktik konnte er Material und später auch Partie gewinnen. Doch nur eine halbe Stunde später konnten die Dortmunder ausgleichen. Larissa Baruta (7) hatte in der Eröffnung zwei Varianten miteinander vertauscht, wodurch sie einen Minusbauern und eine schlechte Stellung erreichte und konnte trotz zähem Kampf sich nicht mehr von dieser Hypothek erholen. Somit stand es nun 1½-1½.

In der dritten Stunde des Kampfes sollte die Entscheidung fallen. Zuerst remisierte nach drei Stunden Sven Heintze an Brett 6 seine Partie. Gegen eine unorthodoxe Eröffnung spielte Heintze solide und ließ nichts anbrennen, allerdings unterliefen seinem Gegner ebenfalls keine groben Schnitzer und aufgrund seines Zeitnachteils einigte Heintze sich gerne auf ein Unentschieden. Knappe 10 Minuten später endeten zeitgleich die Partien von Mannschaftsführer Jens-Stefan Kyas (2) und Miguel Zimmer (5).

Kyas kam früh in der Eröffnung zu Vorteil und wollte mit einem Übergang in ein Endspiel, bei welchem er noch einen Bauern gewann, diesen in einen Sieg ummünzen. Leider führte gerade dieser Übergang eigentlich forciert zu einem remisen Turmendspiel. Nach einigen Versuchen nahm Kyas das Remisangebot des Gegners dann schließlich auch an. Zimmer konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, verlor diesen durch eine kleine Unachtsamkeit allerdings wieder. Im Anschluss plätscherte die Stellung vor sich hin; die Folge war ein Remis. Stand 3:3.

Spitzenbrett Pascal Pütter (Foto) machte eine viertel Stunde später allerdings den Kampf für die Dortmunder unverlierbar. Pütter hatte aufgrund einer Bauernminorität am Damenflügel einen strategischen Nachteil, den der Gegner nach Materialtäuschen im Endspiel ausnutzen konnte und Pütter trotz stärkster Bemühungen die Niederlage abzuwenden, schlussendlich dem Gegner zum 3:4 gratulieren musste. Somit hing jetzt alles an Jörg Kuckelkorn (4), denn mit einem Sieg von ihm könnten die Schwarz-Weißen wenigstens einen Mannschaftspunkt nach Oberhausen zurücknehmen. Kuckelkorns Stellung war lange ruhig und geschlossen. Dabei erarbeitete er sich einen positionellen Vorteil. Sein Gegner konnte allerdings in ein Turmendspiel entweichen, welches der Oberhausener trotz mehrerer Gewinnversuche nicht gewinnen konnte. Dies besiegelte die 3½-4½ Niederlage.

Somit verliert SWO I seinen ersten Mannschaftskampf in der neuen Saison. Im November müssen die Schwarz-Weißen in den Heimspielen am 03.11. gegen Rochade Steele/Kray I und am 24.11. im Nachholspiel gegen SC Buer-Hassel I ein anderes Gesicht zeigen um nicht schon so früh in der Saison ohne Boden unter den Füßen dazustehen.

Br.Rangnr.SVG Marten-Bövinghausen I-Rangnr.SW Oberhausen I4½:3½
1 1 Slusarski, Daniel - 1 Pütter, Pascal 1:0
2 2 Breidenbach, Olaf - 2 Kyas, Jens-Stefan ½:½ 
3 4 Gielisch, Eckhardt - 4 Hortolani, Sven-Holger 0:1
4 6 Davydov, Boris - 5 Kuckelkorn, Jörg ½:½
5 7 Gielisch, Ulrich - 6 Zimmer, Javier Miguel ½:½
6 8 Slusarski, Lukas - 7 Heintze, Sven ½:½
7 1001 Schulte, Hubert - 1001 Barutta, Larissa 1:0
8 1002 Große-Venhaus, Philipp - 1002 Ciomperlik, Alessio Diego ½:½ 
2. Runde Verbandsbezirksliga Gr. V 2024/25

Arbeitssieg für Schwarz-Weiß II

Nach dem Unentschieden im Stadtderby gegen OSV III konnte beim Auswärtskampf gegen Essen-Werden IV der erste Mannschaftssieg der Saison eingefahren werden. Bis dahin war es aber ein Stück Arbeit.

Nach 80 Minuten konnte Markus Hufnagel (2) das erste Ergebnis des Tages verkünden. In einer geschlossenen Partie wollten beide Seiten nichts anbrennen lassen, das Remisangebot des Gegners nahm Hufnagel dankend an. Die Stellungen an den anderen Brettern hielten sich zu diesem Zeitpunkt noch die Waage.test.jpeg

Es sollte weitere 90 Minuten dauern bis die zweite Partie des Kampfes zu Ende gehen sollte. Mustafa Delovan (5) spielte wie so oft aggressiv und dynamisch nach vorne und setzte seinen älteren Gegner damit sichtlich unter Druck. Nach Qualitätsgewinn hielt er den Druck aufrecht und konnte so schließlich den verdienten Sieg verbuchen. Unser zweites neues Mannschaftsmitglied Thosten Meinike (3) konnte es Delovan nach fast 3½ Stunden Spielzeit gleichtun. Gegen das Wolga-Gambit des Gegners spielte Meinike umsichtig und konnte später im Endspiel durch den Mehr- und Freibauern auf der a-Linie die Partie für sich entscheiden und die Führung der Schwarz-Weißen auf 2½-½ ausbauen. Damit zeigt sich, welch gute Verstärkung die beiden neuen, Delovan und Meinike, für die Mannschaft sind.

Nach 4 Stunden steuerte der Mannschaftskampf auf seinen entscheidenden Höhepunkt zu. Innerhalb von 10 Minuten endeten gleich 3 Partien. Holger Dunio (4) war der erste. Nach der Eröffnung verlor er im Mittelspiel einen Bauern, hielt aber dagegen und konnte sich im Endspiel für seine Moral belohnen. Verlor er im letzten Mannschaftskampf im Endspiel unglücklich seine Stellung durch eine kleine Nachlässigkeit, so konnte er dieses Mal zuerst Figur und wenig später einen Turm gewinnen und so auf 3½-½ für SWO II erhöhen.

Die anderen zwei kurz danach beendeten Partien ließen die Werdener allerdings auf 3½-2½ aufschließen. Dirk Engling (Foto) spielte am Spitzenbrett seinen Panow-Angriff mit gewohntem Tempo. Allerdings ging er dabei etwas zu übermütig zu werke und sein Gegner konterte ihn am Königsflügel aus. Engling versuchte seinen Trümmerhaufen noch zu retten, aber der Gegner spielte konsequent bis zum Ende und fuhr den vollen Punkt ein. Ersatzmann Christian Franzel hatte an Brett 8 eine geschlossene Stellung, welche für die Kiebitze sehr nach Remis aussah. Franzel wollte allerdings noch eine Gewinnidee versuchen und lehnte so ein Remisangebot der Gegnerin ab. Allerdings ließ sein Gewinnversuch zu, dass der gegnerische König zwei entfernte Bauern gewinnen konnte und nach einem folgenden Qualitätsverlust gab sich Franzel geschlagen.

Somit brauchten die Oberhausener beim aktuellen Stand von 3½-2½ noch 1 Brettpunkt um mit 2 Mannschaftspunkten siegreich nach Hause fahren zu können. Diesen erwartete man sich ursprünglich von Thomas Plückelmann (6). Dieser gewann nach ruhiger Eröffnung einen Bauern und es sah so aus, als ob er diesen im Endspiel verwerten könnte. Doch Plückelmanns Gegner schloss die Stellung so, dass nach dem Abtauschen von einigen Figuren ein Durchbruch von Plückelmann nicht möglich war. Daher vereinbarten beide Seiten die Punkteteilung.

Nun spielte nur noch Mannschaftssenior Walter Klamet an Brett 6 in einer scheinbar aussichtlosen Stellung. Klamet konnte den Schwung nach guter Eröffnung nicht ins Mittelspiel mitnehmen und ließ positionelle Schwächungen in der Stellung durch seinen jungen Gegner zu. Später musste Klamet eine Figur geben um einen Freibauern aufzuhalten. Es Entstand eine Stellung in der Klamet Dame und 4 Bauern und der Gegner Dame, 2 Bauern und einen Läufer hatte. Hier rechneten die Kiebitze mit einer Niederlage für Klamet und den daraus folgenden Mannschaftsremis, da die Stellung objektiv gewonnen war für Klamets Gegner. Doch nach dem Damentausch stellte Klamet seinem Gegner noch eine letzte Falle. Er tauschte seine Bauern so ab, dass seinem Gegner nur noch ein Randbauer mit dem falschfarbigen Läufer überblieb. Zur Erklärung: Bei Randbauern muss der Läufer die Farbe des Umwandlungsfeldes haben, sonst endet die Partie Remis. Nachdem er ein erstes Remisangebot Klamets noch ablehnte, einigten sich beide nach fast 5 Stunden auf Remis, welches den Mannschaftssieg der Oberhausener zur Folge hatte.

Mit aktuell drei Mannschaftspunkten steht SWO II somit auf den 3.Platz und empfängt in der nächsten Runde am 17.November 2024 den aktuellen Tabellenführer SC Mülheim im Bistro Jederman zum Spitzenspiel. Zwar sind die Mülheimer favorisiert, dennoch wollen die Schwarz-Weißen den Anschluss an die Tabellenspitze wahren und weiter oben mitspielen.

Br.Rangnr.SF Essen-Werden IV-Rangnr.SW Oberhausen II3½:4½
1 25 Lorenz, Dietmar - 9 Engling, Dirk 1:0
2 26 Lohaus, Herbert - 10 Hufnagel, Markus ½:½
3 27 Hunecke, Hans-Jürgen - 11 Meinike, Thorsten 0:1
4 28 Klink, Gerwin - 12 Dunio, Holger, Dr. 0:1
5 29 Rother, Josef - 13 Delovan, Mustafa 0:1
6 4002 Schultz, Klaus-Peter - 14 Plückelmann, Thomas ½:½
7 4005 Rodriguez, Philipp - 2001 Klamet, Walter ½:½
8 4006 Kludszuweit, Kim Ira - 21 Franzel, Christian 1:0
Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft 2024/25

Schwarz-Weiß stellt die meisten Mannschaften


Nachdem die letzten Jahre die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft an Allerheiligen ausgetragen wurde, kehrte man dieses Jahr zum Modus vor Corona zurück und spielte am Nationalfeiertag, dem 03.10. Ausgetragen wurde es vom SC Buer-Hassel, welche wie in den letzten Jahren ein guter Gastgeber waren.

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Ebenfalls konnten die Schwarz-Weißen dieses Jahr eine Mannschaft mehr stellen, im nächsten Jahr versucht man dann mit 4 Mannschaften auf dem Durchschnitt der 2010er Jahre zu kommen.

Das sportliche ist relativ schnell erzählt. Turniersieger wurde dir 1.Mannschaft des OSV, welcher, nachdem er letztes Jahr gänzlich fehlte, einen Start-Ziel-Sieg zeigte und zurecht und verdient Erster wurde. Zweiter wurde die 1.Mannschaft des SV Horst-Emscher und Dritter die 1. Mannschaft des SV Bottrop. Vorjahressieger Sterkrade-Nord konnte nicht an die bisherigen Erfolge anknüpfen und wurde nur Vierter.

Aus Schwarz-Weißer Sicht lief es nicht so erfolgreich wie letztes Jahr. Die Erste hatte sich letztes Jahr als 2. sensationell für die Verbandsmeisterschaften qualifizierte, konnte dieses Jahr nur den 12.Platz belegen. Ein stärkeres Teilnehmerfeld und das fehlende Quäntchen Glück waren hier ausschlaggebend. Bester Spieler der Mannschaft war Holger Hortolani mit 7,5/11 Punkten. Die Zweite und Dritte Mannschaft war ohne Ambitionen in das Turnier gestartet, man wollte die Möglichkeit nutzen gegen stärkere Gegner Spielpraxis sammeln zu können. Das Endresultat war die letzten beiden Plätze, wobei man durchaus dem einen oder anderen stärkeren Gegner ein Beinchen stellen konnte. Bester Spieler der 2.Mannschaft war Dirk Engling mit 6/11 Punkten, bester Spieler der 3.Mannschaft wurde Armin Mühlberger mit ebenfalls 6/11 Punkten.

Alles in allem war es ein schöner Donnerstag für alle Beteiligten und man freut sich schon auf das kommende Jahr. Vielleicht dann sogar mit vier Schwarz-Weißen Mannschaften. 

 

Rang Name TWZ S R V Man.-Pkt. Brt.-Pkt.
1 OSV I 2129 11 0 0 22 - 0 38
2 Horst-Emscher I 2210 9 1 1 19 - 3 36
3 SV Bottrop I 1991 7 1 3 15 - 7 26
4 Sterkrade-Nord I 2005 6 2 3 14 - 8 26
5 SG Gladbeck I 1927 6 2 3 14 - 8 25
6 SF Kirchhellen I 1891 4 5 2 13 - 9 26
7 OSV II 1900 6 1 4 13 - 9 23½
8 Hervest-Dorsten I 1886 6 0 5 12 - 10 22
9 SD Osterfeld I 1529 5 1 5 11 - 11 23
10 SG Gladbeck II 1743 4 3 4 11 - 11 22
11 Horst-Emscher II 1909 5 0 6 10 - 12 23½
12 SW Oberhausen I 1871 4 2 5 10 - 12 21
13-14 Buer-Hassel I 1814 4 1 6 9 - 13 20
13-14 SV Bottrop II 1848 3 3 5 9 - 13 20
15 SF Fliegenpils I 1519 3 1 7 7 - 15 15½
16 SW Oberhausen II 1696 3 0 8 6 - 16 17
17 SW Oberhausen III 1518 1 1 9 3 - 19 11½
2. Runde Bezirksklasse 2024/25

SWO III und SWO IV werden deklassiert

Nachdem in der 1. Runde der Bezirksklasse sich SWO III und SWO IV ein Duell auf Augenhöhe lieferten und der Kampf knapp für SWO III mit 4½-3½ ausging, kamen beide Mannschaften in der 2.Runde unter die Räder.

Die Dritte empfing im Bistro Jedermann die Zweitvertretung der SG Gladbeck, welche letztes Jahr ebenfalls aus der Verbandsbezirksliga abgestiegen ist. Doch war der Kampf letztes Jahr nur 5-3 für die Gladbecker ausgegangen, so erhöhten sie diese Saison auf ein 6½-1½. Und es war sichtbar, wie dieses Unheil seinen Lauf nahm.

Nach 80 Minuten mussten zuerst Armin Mühlberger (7) und direkt im Anschluss Anastasios Killus (4) die Segel streichen. Mühlberger konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, verhedderte sich dann aber und opferte an falscher Stelle eine Qualität (Turm gegen Läufer oder Springer), was zu einem gedeckten Freibauern für den Gegnern führte, welcher diesen in einen Sieg verwandeln konnte. Killus ließ sich nach mehrmaligen Figurentauschen von seinem Gegner in ein Grundreihenmatt verwickeln, welches er nicht mehr abwenden konnte.WhatsApp_Image_2024-10-07_at_14.36.04.jpeg

Ein wenig später sicherten Olaf Sichelschmidt (8) und Thomas Hellmann (1) den Schwarz-Weißen durch Friedensschlüsse die ersten Brettpunkte. Sichelschmidt versuchte am Königsflügel Initiative zu gewinnen, allerdings sprang dabei nichts heraus, die Partie verflachte, weshalb beide sich auf ein Remis einigten. Hellmanns Gegner tauschte im 4.Zug bereits die Damen, was die Partie früh in ein Endspiel überleiten ließ, bei welchem beide Seiten sicher spielten und ein Unentschieden die Folge war. Somit Stand es 1:3 aus Oberhausener Sicht und Besserung war erst einmal nicht in Sicht.

Die Niederlage von Peter-Michael Holdsch (6, Foto) machte den Kampf für die Gladbecker nach 2½ Stunden unverlierbar. Holdsch hatte sehr aggressiv gespielt und seinen Angriff überschätzt. Die geopferten Figuren bekam Holdsch allerdings nicht zurück und der Gladbecker führte die Partie mit sicherem Mehrmaterial souverän zum Sieg.

Rüder Wick (3) und Martin Herzog (2) beendeten Ihre Partien recht zeitgleich nach 3½ Stunden. Wick hatte im Mittelspiel zwei Figuren gegen Turm gegeben; der Gegner setzte Wick mit diesen und einem Freibauern unter Druck und konnte am Ende durch eine kleine Kombination den Sieg einfahren. Herzog hatte von allen Schwarz-Weißen wohl die besten Gewinnchancen. Nach ruhiger Eröffnung blies er zum Angriff auf den gegnerischen König und opferte sogar eiskalt einen Turm. Sein Gegner umschiffte die Gefahren jedoch, nahm das Turmopfer nicht an und konnte durch ein mögliches Dauerschach ein Remis erzwingen.

Somit war der Kampf verloren und beim Stand von 1½-5½ spielte nur noch Christian Franzel an Brett 5. Allerdings stand auch er bereits auf verlorenem Posten, er ließ seinen Gegner mit Türmen auf der siebten Reihe eindringen, was ihn die Qualität kostete. Im weiteren Partieverlauf wurde Franzels Stellung zunehmend passiver doch Franzel fand keine Ausbruchmöglichkeit und gratulierte dem Gegner nach fast 4 Stunden zum Sieg und somit zur 1½-6½ Niederlage für SWO III.

Die vierte Mannschaft hatte auch einen gebrauchten Sonntag erwischt. Durch krankheitsbedingte Absagen konnte man nur mit 6 Spielern gegen Horst-Emscher VI antreten. Einzig Vsevolod Papernyi am Spitzenbrett konnte seine Partie gewinnen. Beim Rest wurde der Spielstärkeunterschied recht deutlich und nach 2:30 Stunden stand ein 1:7 für die Gelsenkirchener. Ein wahrlich brasilianisches Ergebnis für unsere Jugendmannschaft.

In der nächsten Runde spielt die 4. Mannschaft gegen die SG Gladbeck II und versucht in besserer Besetzung zumindest mehr Brettpunkte zu holen, als die 3.Mannschaft. Diese spielt dann gegen den TC 69 Sterkrade, den jüngsten Oberhausener Verein und versucht dort die nächsten Mannschaftspunkte klar zu machen. 

Br.Rangnr.SW Oberhausen III-Rangnr.SG Gladbeck II1½:6½
1 17 Hellmann, Thomas - 10 Busch, Udo ½:½
2 18 Herzog, Martin - 11 Wendt, Peter ½:½
3 19 Wick, Rüdiger - 12 Weber, Torsten 0:1
4 20 Killus, Anastasios - 13 Blanc, Finn Lasse 0:1
5 21 Franzel, Christian - 14 Rickert, Dirk 0:1
6 23 Holdsch, Peter-Michael - 2001 Alturk, Mohamad Maher 0:1
7 24 Mühlberger, Armin - 18 Puskailer, Frank 0:1
8 3001 Sichelschmidt, Olaf - 20 Grimmek, Werner ½:½

 

Br.Rangnr.SW Oberhausen IV-Rangnr.SV Horst-Emscher VI1:7
1 30 Papernyi, Vsevolod - 42 Schlüter, Michael 1:0
2 31 Ciomperlik, Nevio - 43 Bock, Uwe -:+
3 32 Gökdemir, Semih - 45 Nikolaus, Maik 0:1
4 33 Nachtigall, Kristian - 46 Viciski, Mike 0:1
5 34 Borisov, Daniel - 47 Breme, Dietmar -:+
6 36 Vigraman, Padmanaban - 48 Wagner, Daniel 0:1
7 38 Wahser, Jörg - 6002 Schlüter, Norbert 0:1
8 3002 Wahser, Nele Matilda - 51 Fischer, Jürgen 0:1
1. Runde Viererpokal Emscher-Lippe 2024/25

Aus im Viererpokal

Dieses Jahr wurde die erste Runde des Viererpokals zentral mit allen Mannschaften, mit einer Ausnahme, bei der SG Gladbeck ausgespielt. Alle Beteiligten sind sich einig, dass dies den Viererpokal aufgewertet hat und so fortgesetzt werden sollte. Leider schieden dennoch beide Schwarz-Weißen Mannschaften direkt in der 1. Runde aus.

SWO I durfte gegen den Gastgeber der SG Gladbeck spielen; man hatte sicherlich noch die 2½-1½ Niederlage aus der letzen Viererpokal-Saison im Kopf und da wollte man sich natürlich für revanchieren. Aufgrund eines Zugausfall waren die Schwarz-Weißen die ersten 15 Minuten nur zu dritt, bis Miguel Zimmer es noch zum Spielort schaffte, nachdem er sich ein Taxi nahm. Für diesen Einsatz zu spielen kann man nur den Hut ziehen.

Das Remis von Holger Hortolani (2) nach knapp einer Stunde ging sicherlich noch in Ordnung, war doch in der Stellung die Luft raus und bot keinem Spieler noch sinnvolle Gewinnversuche. Zu diesem Zeitpunkt stand Mustafa Delovan (4) bereits leicht besser und übte starken Druck aus. Miguel Zimmer (3) stand etwas eingeengt, doch war noch nichts Einschneidendes passiert und Spitzenbrett Jens-Stefan Kyas hatte eine offene Partie.WhatsApp_Image_2024-10-07_at_14.18.53.jpeg

Im Laufe der nächsten Stunden kristallisierte sich ein Trend an den Brettern heraus, welcher nach 3½ Stunden in Resultaten mündete. Delovan erreichte durch Abtauschen eine Stellung mit drei verbundenen Freibauern gegen einen Springer. Nachdem der Springer sich für zwei Bauern opferte blieb Delovan allerdings noch ein entfernter Freibauer und zwei andere Bauern mit Turm, gegen Turm und 3 gegnerische Bauern. Delovan spielte das Endspiel souverän weiter, bis dem Gegner nur noch die Gratulation übrigblieb. Leider kippte die Stellung am Spitzenbrett in Richtung der Gladbecker. Kyas hatte seinem Gegner die Möglichkeit zum Angriff gegeben, übersah im Verlauf einen einzügigen Verlust einer Qualität und konnte seinem Gegner trotz einiger Versuche den Punkt nicht mehr streitig machen. Somit musste aufgrund der Berliner Wertung Zimmer die Partie gewinnen, was allerdings nicht sehr realistisch erschien, war er doch in einem leicht schlechteren Endspiel gelandet. Doch er versuchte alles, aber nach fast 4½ Stunden war nichts mehr zu holen und er einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Dies bedeutete zwar einen 2-2 Endstand, allerdings das Ausscheiden nach Berliner Wertung.

SWO II spielte seine Paarung im Viererpokal nicht geschlossen aus, sondern spielte in Osterfeld gegen die Schwarze Dame, da die Osterfelder am nächsten Tag die Jugendstadtmeisterschaft ausrichten würden und dafür noch Vorbereitungen treffen mussten. Und auch dort sah es anfangs ganz vielversprechend aus.

Nachdem Thorsten Meinike (2) nach einer ruhigen Partie mit unserem ehemaligen aktiven, mittlerweile passiven Miglied Reinhard Gebauer die Friedenspfeife rauchte, brachte Christian Franzel an Brett 4 gegen Christoph Kyritsis die Schwarz-Weiße Reserve in Führung. Franzels Gegner kam einige Minuten verspätet erst an und fand so nicht gut in die Partie. Franzel konnte einen Bauern gewinnen und nachdem noch einige Figuren abgetauscht wurden gewann er einen zweiten Mehrbauern und konnte im Endspiel durch diese gewinnen.

Allerdings verloren Spitzenbrett Markus Hufnagel (Foto) gegen Anatoly Ivchenko und Rüdiger Wick (3) gegen Arnold Bensch ihre Partien. Hufnagel verlor früh einen Bauern und hielt lange dagegen, konnte nach dem Damentausch selber ein wenig Initiative gewinnen, doch Ivchenko gewann die Partie sicher im Endspiel. Wick hingegen hatte einige Ungenauigkeiten in der frühen Partiephase und wurde von Bensch zunehmend am Damenflügel eingeschnürt. Dadurch erreichte Bensch später entscheidenden Vorteil durch einen Figurengewinn welcher Wick's Aufgabe vorausging.

Somit scheiden beide Mannschaften im Viererpokal direkt in der Vorrunde aus, allerdings nehmen die Schwarz-Weißen aus den Kämpfen wichtige Erfahrung für das kommende Jahr mit.

Br.Rangnr.SG Gladbeck I-Rangnr.SW Oberhausen I2:2
1 2 Frohne, Gerd - 2 Kyas, Jens-Stefan 1:0
2 4 Winzbeck, Frank - 4 Hortlolani, Sven-Holger ½:½
3 5 Huttny, Georg - 6 Zimmer, Javier Miguel ½:½
4 6 Kruse, Peter - 13 Delovan, Mustafa 0:1

 

Br.Rangnr.SD Osterfeld I-Rangnr.SW Oberhausen II2½:1½
1 3 Ivchenko, Anatoly - 10 Hufnagel, Markus 1:0
2 6 Gebauer, Reinhard - 11 Meinike, Thorsten ½:½
3 7 Bensch, Arnold Heinrich - 19 Wick, Rüdiger 1:0
4 10 Kyritsis, Christoph, Dr. - 21 Franzel, Christian 0:1

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